Ausschreibung

GAEB X83 v3.3: Ausschreibungen digital vorbereiten

Öffentliche und private Ausschreibungen im Bau kommen oft als GAEB-Datei — meist im Format X83. Wer das Leistungsverzeichnis nicht digital verarbeiten kann, tippt Positionen ab oder arbeitet mit PDF-Ausdrucken. Beides kostet Zeit und erhöht die Fehlerquote bei der Kalkulation.

Was ist GAEB X83?

GAEB (Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen) definiert Standards für den Datenaustausch zwischen Auftraggebern und Bietern. X83 v3.3 ist das gängige Format für Leistungsverzeichnisse: Positionen, Mengen, Einheiten und Texte strukturiert — maschinenlesbar statt als Fließtext.

Für Bieter heißt das: Importieren, kalkulieren, exportieren — ohne jede Position manuell zu übertragen. Für kleine Handwerksbetriebe, die gelegentlich an Ausschreibungen teilnehmen, ist das oft der Unterschied zwischen „machbar“ und „zu aufwendig“.

Typische Probleme ohne GAEB-Unterstützung

Digital kalkulieren — pragmatisch

Nicht jeder Betrieb braucht ein schweres AVA-System. Für viele reicht: GAEB importieren, Preise und Zeiten zuordnen, Angebot exportieren. Entscheidend ist, dass Leistungsverzeichnis, Kalkulation und Angebot in einem Workflow hängen — nicht in drei Tools.

Verbinden Sie Ausschreibungen sinnvoll mit Kundenstamm und Faktura: Gewonnenes Projekt wird Auftrag, Zeiten und Material fließen später in die Abrechnung.

Worauf bei der Tool-Wahl achten

  1. Unterstützt das System GAEB X83 v3.3 Import und Export?
  2. Können Sie eigene Preislisten und Kalkulationsstrukturen hinterlegen?
  3. Gibt es eine Verbindung zu Zeiterfassung und Rechnungsstellung?
  4. Ist die Oberfläche für gelegentliche Nutzer verständlich — nicht nur für Vollzeit-Kalkulatoren?

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