Lager
Lager und Material: Bestand im Blick ohne Excel-Chaos
„Haben wir das noch im Lager?“ — diese Frage kostet Handwerksbetriebe jede Woche Zeit und Geld. Excel-Listen funktionieren, bis Material auf mehreren Baustellen liegt, jemand ohne Update entnimmt und plötzlich dreimal dasselbe bestellt wird.
Was kleine Betriebe am Lager brauchen
- Artikelstamm: Was führen wir überhaupt — mit Einheit, Mindestbestand, Lagerort?
- Bewegungen: Ein- und Ausgang nachvollziehbar — wer, wann, wohin?
- Bestandsübersicht: Aktueller Stand ohne Inventur-Marathon.
- Bezug zum Einkauf: Bestellen, wenn der Bestand unter die Schwelle fällt — nicht aus Bauchgefühl.
Excel vs. Lagersystem
Tabellen eignen sich für statische Listen. Sobald mehrere Personen entnehmen, Baustellenware mit Lager vermischt wird und der Einkauf parallel läuft, fehlt die Echtzeit-Logik. Ein schlankes Modul muss nicht SAP ersetzen — es muss den Alltag abbilden: Material raus, Material rein, Bestand sichtbar.
Typische Fehler
Kein Mindestbestand: Erst wenn es leer ist, wird bestellt — Expresskosten inklusive.
Baustelle als Blackbox: Material auf der Baustelle zählt nicht zum Bestand — bis es fehlt.
Getrennt vom Einkauf: Lieferanten und Lager ohne Verbindung — doppelte Pflege.
So starten Sie schlank
- Top-20-Artikel definieren, die am häufigsten Probleme machen.
- Ein- und Ausgang konsequent buchen — auch wenn es anfangs ungewohnt ist.
- Einkauf (Lieferanten) anbinden, sobald Bestellungen strukturiert laufen.
- Monatlich kurz prüfen: Stimmen Bestand und Realität ungefähr?